Alle Artikel in: Achtsame Kommunikation

Bedienst du noch

Bedienst du noch, oder lebst du schon?

Es geht heute um Kinder ab ca. 2,5 Jahren. Jüngere Kinder fühlen sich mit uns zu einer Einheit verbunden. Sie können entwicklungsbedingt die Bedürfnisaufschiebung nur begrenzt bewerkstelligen. Das könnten Anzeichen sein, dass etwas auf der Beziehungsebene (zum Kind) falsch läuft:   Du willst/kannst nicht gut „NEIN“ zu deinem Kind sagen, obwohl du es fühlst. Du erwischst dich oft, wie du dich nur halbherzig mit deinem Kind beschäftigst. Du empfindest dein Kind oft eher als Belastung, als Bereicherung. Dich ereilt öfters der Gedanke, dass du einfach abhauen willst. 😉 Du bist erleichtert, wenn dein Kind im Kindergarten, Schule, oder bei Freunden ist. Ja, solche Gedanken tun so weh!

Wenn du nicht brav bist bringt dir das Christkind nichts

Wenn du nicht brav bist, bringt dir das Christkind nichts!

„Wenn du dein Zimmer nicht aufräumst, bringt dir das Christkind keine Geschenke!“   Was?!? Das Christkind ist in Wirklichkeit ein berechnendes Biest und noch dazu eine raffinierte Erpresserin? Ist das der Weihnachtsgedanke? Ich sehe das Christkind schon vor mir, wie es von Fenster zu Fenster fliegt und mit gehässiger Stimme ruft: „Sei gefälligst so wie deine Eltern dich haben wollen, sonst kannst du deine Geschenke knicken, he he he!   Mal ehrlich, dem Christkind ist es egal, ob im Zimmer Chaos herrscht, oder nicht.

Konflikte schaffen Nähe

Konfrontationen schaffen Nähe – Morgendliches Trödeln und andere sinnvolle Strategien unserer Kinder

Konfrontationen leben   Wir gehen oft Konfrontationen mit unseren Kindern aus dem Weg. Weil es uns meist unangenehm ist, wenn keine Harmonie zwischen uns herrscht. Wir versuchen die Konfrontation mit raffinierten Tricks zu umgehen, oder sagen ein widerwilliges „Ja“. Doch so sind wir für unser Kind nicht greifbar. Unsere Bedürfnisse und Wünsche bleiben dem Kind verborgen, wir sind sozusagen unsichtbar für unser Kind. Wenn wir nicht authentisch sind, kann keine Beziehung zu unserem Kind entstehen. Das gilt übrigens auch für Paarbeziehungen! Konfrontation bedeutet Nähe   Konfrontation bedeutet nicht, dass wir uns lauthals anschreien. Sondern lediglich, dass mein Kind etwas anderes will als ich. Und jeder von uns spricht es laut aus. Ich überlege mir also was ich will und spreche es freundlich aus. Keine Tricks, kein doppelter Boden, nur die pure Wahrheit   Für unsere Beziehung zum Kind ist es in keinster Weise förderlich, wenn wir jetzt ein Ablenkungsmanöver starten. „Wenn du jetzt brav bist, kauf ich dir ein Eis!“, „Wenn du jetzt deine Zähne putzt, lese ich dir nachher eine Geschichte vor!“, „Wenn du …

14 Wege die das Selbstwertgefühl meines Kindes stärken

14 Wege die das Selbstwertgefühl meines Kindes stärken

Viele denken ja, dass sie das Selbstbewusstsein (des Kindes) mit Lob und Belohnungen erhöhen können. Leider ist das Gegenteil der Fall! Lob und Belohnung schwächen das Selbstbewusstsein und auch das Selbstwertgefühl von Kindern beträchtlich.

Miteinander statt gegeneinander

Gefühle annehmen – Für uns, anstatt gegen unser Kind sprechen

Miteinander statt gegeneinander! Warum arbeiten wir sooft gegen unser Kind, statt mit ihm?   Wir denken oft, dass unser Kind immer glücklich sein soll. Kann ein Mensch denn immer nur glücklich sein? Wäre es nicht besser, wenn wir unseren Kindern helfen, mit ihren unangenehmen Gefühlen umzugehen? Wenn wir unsere Energie nicht darauf verschwenden, unser Kind von seinem Leid abzulenken, dann könnten wir das unangenehme Gefühl des Kindes besser annehmen und es gemeinsam mit ihm durchstehen. So lernt das Kind, dass alle unangenehmen Gefühle ein Ende haben und dass sie es unbeschadet überstehen können. In unseren Gedanken erscheint uns unser Kind oft als siebenäugiges Monster, dessen einziges Ziel es ist, uns zu verletzten und uns das Leben zur Hölle zu machen. 😉

Angsteinflößende, enttäuschende oder traurige Erlebnisse

Hilf deinem Kind emotionale Erlebnisse zu verarbeiten

Erlebnisse mit starken Gefühlen verarbeiten (Das kindliche Gehirn)   In meinem letzten Beitrag ging es unter anderem um die Vernetzung der rechten mit der linken Gehirnhälfte. Hier ist der Beitrag zum Nachlesen: Was geht wirklich in unseren Kleinkindern vor? In diesem Beitrag will ich euch noch mehr über das kindliche Gehirn und Möglichkeiten unseren Kindern zu begegnen, berichten. Benennen, um es zu zähmen – starke Gefühle beruhigen   Unser Kind stürzt mit seinem Fahrrad, es verliert sein geliebtes Haustier, das Kind erlebt einen Autounfall mit, es geht im Kaufhaus verloren, ein anderes Kind verletzt es, ein Hund schnappt nach ihm … Wenn unsere Kinder schmerzhafte, enttäuschende oder angstauslösende Momente erleben, werden sie meist davon überwältigt. Die rechte Hirnhälfte überschwemmt das Kind mit großen Emotionen und Körperempfindungen, es bleibt förmlich in seinen Gefühlen hängen. Wir Eltern können jetzt der Fels in der Brandung sein, indem wir unserem Kind helfen seine logische, linke Gehirnhälfte zu integrieren, um seine Gefühle zu ordnen. Eine für das Kind sehr heilende Wirkung, hat das gemeinsame Erzählen der angstauslösenden oder schmerzvollen Erfahrung.

Achtsame Kommunikation mit Kindern

Wie willst DU behandelt werden? – Achtsame Kommunikationen mit Kindern

Achtsame Kommunikation mit Kindern   Dieser Spruch hat mich inspiriert diesen Blogbeitrag zu schreiben: Mit so vielen von uns ausgesprochenen Sätzen, behandeln wir unsere Kinder ganz und gar nicht wie Menschen: Bestrafungen und Belohnungen   „Wenn du jetzt nicht sofort aufhörst deine Schwester zu hauen, musst du in dein Zimmer gehen!“ Wollen wir, dass unser Kind seine kleine Schwester nicht haut, weil es seine Schwester doch eigentlich liebt und sie nicht verletzten will, oder weil es dem Zimmerarrest entgehen will? „Wenn du jetzt aufräumst, kriegst du ein Eis!“ Wollen wir, dass unser Kind aufräumt, weil es die Ordnung schätzt, oder weil es ein Eis will? „Wenn ihr nicht sofort aufhört zu streiten, darf keiner von euch mit dem Auto spielen!“

Redet mit euren Kindern

Redet mit Euren Kindern!

„Mein Sohn wird so schnell wütend, ich weiß nicht was ich tun soll.“ „Mein Sohn haut seine kleine Schwester, ich bin so verzweifelt!“ „Meine Tochter mag plötzlich nicht mehr in den Kindergarten, ich bin unschlüssig was ich tun soll.“ „Meine Tochter lässt sich nicht anziehen, ich weiß nicht wie ihr ihr helfen kann.“ „Wir haben alles Mögliche ausprobiert, nichts hat geholfen…“   Jesper Juul, ein großartiger Familientherapeut, schlägt verzweifelten Eltern unter anderem das vor: Sprich mit deinem Kind darüber! Bereite dich auf das Gespräch vor, schreibe auf was das Verhalten deines Kindes mit dir macht. Rede mit deinem Kind so, wie du mit einem guten Freund sprechen würdest. Sei ehrlich, sag dass du keine Ahnung hast was du falsch machst, dass du alles versucht hast und nichts geholfen hat. Wenn du es dann liest und es dich zu Tränen rührt, dann ist es genau richtig.  Es wird dein Kind erreichen. Lade dein Kind auf ein Stück Kuchen ein und trage dein Anliegen vor. Frage dein Kind anschließend,  was es dazu sagt und ob ihm eine …