<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Warum  &#8220; Grenzen setzen &#8220; weh tut	</title>
	<atom:link href="https://herzensglueckskind.com/2024/02/04/warum-grenzen-setzen-weh-tut/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://herzensglueckskind.com/2024/02/04/warum-grenzen-setzen-weh-tut/</link>
	<description>Coaching für Eltern, die bedürfnisorientiert und beziehungsorientiert begleiten </description>
	<lastBuildDate>Wed, 29 Jan 2025 15:47:45 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Andrea		</title>
		<link>https://herzensglueckskind.com/2024/02/04/warum-grenzen-setzen-weh-tut/#comment-643</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andrea]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2020 16:02:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://herzensglueckskind.com/?p=7314#comment-643</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://herzensglueckskind.com/2024/02/04/warum-grenzen-setzen-weh-tut/#comment-640&quot;&gt;Nikky&lt;/a&gt;.

Liebe Nikky, 

ich denke, wenn du nicht da bist, geht es nicht ums Bettgehen und Zähneputzen, sondern dass er dich einfach vermisst. Das ist ok. Ich finde es wichtig, dass dein Mann jetzt nicht den Anspruch hat alles zu machen, wie du es machst. Er ist sein Papa und sie müssen ihren eigenen Ablauf finden. Ihr eigenes Schlafritual. 

Bei deinem älteren Sohn, würde ich hinschauen, wie du es ihm sagst? Hast du den Hintergedanken, dass er es sowieso vergessen wird? Ich denke, das strahlt man dann aus. Vielleicht spürt er, dass du ihm nicht vertraust? 

Und ja, das hält das Familienleben inne, dass nicht immer alle der gleichen Meinung sind. Und wie in einer Partnerschaft, finde ich es wichtig einen gemeinsamen Weg zu finden. Augenhöhe und Vertrauen, ist meiner Meinung nach unumgänglich. Weder ihn alles zu entscheiden zu lassen noch alles über ihn zu entscheiden wird bereichernd für eurer Familienleben sein. Und, ich finde es gut, dass er seine Integrität wahrt und versucht seine Bedürfnisse zu erfüllen. Kann verstehen, dass das oft anstrengend sein kann und doch erspart er sich so im Erwachsenenalter, dass er sich dann selbst finden muss. 

Magst du mir ein Beispiel nennen, in dem es stressig für euch ist? Vielleicht können wir Ideen sammeln? 

Liebe Grüße
Andrea

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://herzensglueckskind.com/2024/02/04/warum-grenzen-setzen-weh-tut/#comment-640">Nikky</a>.</p>
<p>Liebe Nikky, </p>
<p>ich denke, wenn du nicht da bist, geht es nicht ums Bettgehen und Zähneputzen, sondern dass er dich einfach vermisst. Das ist ok. Ich finde es wichtig, dass dein Mann jetzt nicht den Anspruch hat alles zu machen, wie du es machst. Er ist sein Papa und sie müssen ihren eigenen Ablauf finden. Ihr eigenes Schlafritual. </p>
<p>Bei deinem älteren Sohn, würde ich hinschauen, wie du es ihm sagst? Hast du den Hintergedanken, dass er es sowieso vergessen wird? Ich denke, das strahlt man dann aus. Vielleicht spürt er, dass du ihm nicht vertraust? </p>
<p>Und ja, das hält das Familienleben inne, dass nicht immer alle der gleichen Meinung sind. Und wie in einer Partnerschaft, finde ich es wichtig einen gemeinsamen Weg zu finden. Augenhöhe und Vertrauen, ist meiner Meinung nach unumgänglich. Weder ihn alles zu entscheiden zu lassen noch alles über ihn zu entscheiden wird bereichernd für eurer Familienleben sein. Und, ich finde es gut, dass er seine Integrität wahrt und versucht seine Bedürfnisse zu erfüllen. Kann verstehen, dass das oft anstrengend sein kann und doch erspart er sich so im Erwachsenenalter, dass er sich dann selbst finden muss. </p>
<p>Magst du mir ein Beispiel nennen, in dem es stressig für euch ist? Vielleicht können wir Ideen sammeln? </p>
<p>Liebe Grüße<br />
Andrea</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Nikky		</title>
		<link>https://herzensglueckskind.com/2024/02/04/warum-grenzen-setzen-weh-tut/#comment-640</link>

		<dc:creator><![CDATA[Nikky]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2020 21:00:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://herzensglueckskind.com/?p=7314#comment-640</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Andrea,

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Du hast Recht, oftmals vergisst man danach zu schauen, was eigentlich das Problem gerade ist. Beim Zähneputzen und ins Bett bringen macht mein Kleiner  eigentlich nur dann &quot;Theater&quot;, wenn ich mal nicht da bin und der Papa beides machen soll. Dann ist das Anliegen meines Kindes klar: die Mama soll das machen. Aber leider dann nicht lösbar, weil ich nun mal nicht bin. Das finde ich dann schwierig für meinen Mann zu lösen.

Mich würde noch eine weitere Sache interessierten, wie du sie angehen würdest. Mit meinem älteren Sohn, 7 Jahre, kommt es derzeit oft zu Konfliktsituationen, weil man ihm bei fast allem alles mindestens fünfmal sagen muss bis er überhaupt reagiert. Es kostet schlichtweg Nerven und es ist schon &quot;Standard&quot; geworden, dass ich die Dinge mehrmals zu ihm sagen muss. Er ist einerseits ein Träumer, der eben manchmal auch erstmal nichts mitbekommt, aber gleichzeitig ist er auch unglaublich lebhaft und immer in Bewegung, und möchte dann oft lieber was anderes machen als das was ich von ihm möchte. Verstehe ich, aber ich kann ja auch nicht jedes Mal mein Kind alles entscheiden lassen. Zumal man es manchmal auch einfach eilig hat und nicht nochmal eine halbe Stunde warten kann.
Ich bin da teilweise echt ratlos wie ich ohne mich aufzuregen durch die Situation komme.

Viele liebe Grüße,
Nikky]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Andrea,</p>
<p>Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Du hast Recht, oftmals vergisst man danach zu schauen, was eigentlich das Problem gerade ist. Beim Zähneputzen und ins Bett bringen macht mein Kleiner  eigentlich nur dann &#8222;Theater&#8220;, wenn ich mal nicht da bin und der Papa beides machen soll. Dann ist das Anliegen meines Kindes klar: die Mama soll das machen. Aber leider dann nicht lösbar, weil ich nun mal nicht bin. Das finde ich dann schwierig für meinen Mann zu lösen.</p>
<p>Mich würde noch eine weitere Sache interessierten, wie du sie angehen würdest. Mit meinem älteren Sohn, 7 Jahre, kommt es derzeit oft zu Konfliktsituationen, weil man ihm bei fast allem alles mindestens fünfmal sagen muss bis er überhaupt reagiert. Es kostet schlichtweg Nerven und es ist schon &#8222;Standard&#8220; geworden, dass ich die Dinge mehrmals zu ihm sagen muss. Er ist einerseits ein Träumer, der eben manchmal auch erstmal nichts mitbekommt, aber gleichzeitig ist er auch unglaublich lebhaft und immer in Bewegung, und möchte dann oft lieber was anderes machen als das was ich von ihm möchte. Verstehe ich, aber ich kann ja auch nicht jedes Mal mein Kind alles entscheiden lassen. Zumal man es manchmal auch einfach eilig hat und nicht nochmal eine halbe Stunde warten kann.<br />
Ich bin da teilweise echt ratlos wie ich ohne mich aufzuregen durch die Situation komme.</p>
<p>Viele liebe Grüße,<br />
Nikky</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Andrea		</title>
		<link>https://herzensglueckskind.com/2024/02/04/warum-grenzen-setzen-weh-tut/#comment-635</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andrea]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2020 07:13:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://herzensglueckskind.com/?p=7314#comment-635</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://herzensglueckskind.com/2024/02/04/warum-grenzen-setzen-weh-tut/#comment-634&quot;&gt;Nikky&lt;/a&gt;.

Hallo Nikky, 

danke für deinen Kommentar. Und deine Frage!

Ich kann mir gut vorstellen, dass gerade das Zähneputzen schwierig werden kann. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass hier eine Haltung auf Augenhöhe unumgänglich ist. Ja, es geht um die Gesundheit des Kindes. Und ja, es ist oft anstrengend hier zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen. Doch es lohnt sich so sehr genauer hinzusehen!

Wenn dein Kind tobt ist sein Gehirn gar nicht fähig irgendwas von deinen Worten aufzunehmen. Ich würde alle meine Vorurteile über dein Kind kurz ablegen und genau hinschauen. Was ist es das ihn so wütend macht? 

Geht es ihm um sein Bedürfnis nach Selbstbestimmung? Möchte er vielleicht nicht sofort Zähneputzen, wenn du es bestimmst? Kannst du deinem Kind die Möglichkeit geben, es in einem bestimmten Zeitrahmen zu machen?

Passt die Zahnbürste oder die Zahnpasta nicht? (Bedürfnis nach Wohlfühlen bzw. körperlicher Unversehrtheit) 

Ist er gerade im schönsten Spiel und braucht noch Zeit um es abzuschließen? (Bedürfnis nach Autonomie oder Spiel) 

Will er vielleicht noch nicht schlafen gehen und sieht das Zähneputzen als Einleitung? (Bedürfnis nach Autonomie)

Ist er hungrig oder müde? Dann würde ich den Zeitpunkt des Putzens so organisieren, dass davor alle seine Grundbedürfnisse gestillt sind. (Bedürfnis nach Schlaf / Essen)

&lt;a href=&quot;https://herzensglueckskind.com/2019/01/31/mein-kind-will-nicht-zaehneputzen/&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hier sind noch weitere Tipps fürs Zähneputzen.&lt;/a&gt; 

Es gibt so viele Möglichkeiten, wieso das Zähneputzen in ihm Wut entfacht. 

Es geht nicht darum auf das Kind einzureden, um es zu überreden. Sondern um sein dahinterliegendes Bedürfnis herauszufinden. Und dies ist ein so großes Learning für unsere Kinder. Später übernehmen sie dies und sie sind geübt ihre Bedürfnisse herauszufinden und sie zu stillen. So viele Erwachsene haben keine Ahnung welches Bedürfnis sie haben und auch nicht wie sie ihre Bedürfnisse angemessen stillen können. Sie müssen es erst mühsam erlernen...

Ich wünsche dir ganz viel Neugierde auf dein Kind &lt;3 

Liebe Grüße Andrea]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://herzensglueckskind.com/2024/02/04/warum-grenzen-setzen-weh-tut/#comment-634">Nikky</a>.</p>
<p>Hallo Nikky, </p>
<p>danke für deinen Kommentar. Und deine Frage!</p>
<p>Ich kann mir gut vorstellen, dass gerade das Zähneputzen schwierig werden kann. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass hier eine Haltung auf Augenhöhe unumgänglich ist. Ja, es geht um die Gesundheit des Kindes. Und ja, es ist oft anstrengend hier zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen. Doch es lohnt sich so sehr genauer hinzusehen!</p>
<p>Wenn dein Kind tobt ist sein Gehirn gar nicht fähig irgendwas von deinen Worten aufzunehmen. Ich würde alle meine Vorurteile über dein Kind kurz ablegen und genau hinschauen. Was ist es das ihn so wütend macht? </p>
<p>Geht es ihm um sein Bedürfnis nach Selbstbestimmung? Möchte er vielleicht nicht sofort Zähneputzen, wenn du es bestimmst? Kannst du deinem Kind die Möglichkeit geben, es in einem bestimmten Zeitrahmen zu machen?</p>
<p>Passt die Zahnbürste oder die Zahnpasta nicht? (Bedürfnis nach Wohlfühlen bzw. körperlicher Unversehrtheit) </p>
<p>Ist er gerade im schönsten Spiel und braucht noch Zeit um es abzuschließen? (Bedürfnis nach Autonomie oder Spiel) </p>
<p>Will er vielleicht noch nicht schlafen gehen und sieht das Zähneputzen als Einleitung? (Bedürfnis nach Autonomie)</p>
<p>Ist er hungrig oder müde? Dann würde ich den Zeitpunkt des Putzens so organisieren, dass davor alle seine Grundbedürfnisse gestillt sind. (Bedürfnis nach Schlaf / Essen)</p>
<p><a href="https://herzensglueckskind.com/2019/01/31/mein-kind-will-nicht-zaehneputzen/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Hier sind noch weitere Tipps fürs Zähneputzen.</a> </p>
<p>Es gibt so viele Möglichkeiten, wieso das Zähneputzen in ihm Wut entfacht. </p>
<p>Es geht nicht darum auf das Kind einzureden, um es zu überreden. Sondern um sein dahinterliegendes Bedürfnis herauszufinden. Und dies ist ein so großes Learning für unsere Kinder. Später übernehmen sie dies und sie sind geübt ihre Bedürfnisse herauszufinden und sie zu stillen. So viele Erwachsene haben keine Ahnung welches Bedürfnis sie haben und auch nicht wie sie ihre Bedürfnisse angemessen stillen können. Sie müssen es erst mühsam erlernen&#8230;</p>
<p>Ich wünsche dir ganz viel Neugierde auf dein Kind &lt;3 </p>
<p>Liebe Grüße Andrea</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Nikky		</title>
		<link>https://herzensglueckskind.com/2024/02/04/warum-grenzen-setzen-weh-tut/#comment-634</link>

		<dc:creator><![CDATA[Nikky]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2020 06:47:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://herzensglueckskind.com/?p=7314#comment-634</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Andrea,
Vielen Dank für diesen Perspektivenwechsel. Es ist richtig, dass wir Erwachsene es oft nicht schaffen, uns in das tatsächliche Bedürfnis unserer Kinder in diesem Moment hineinzuversetzen. Daher konnte ich aus deinem Beitrag wirklich einiges mitnehmen.
Allerdings finde ich den Ansatz der gemeinsamen Lösung und des keine Grenzen Setzens nicht immer umsetzbar. Oft mag das für beide funktionieren. Aber zum einen finde ich, dass es nun mal Grenzen gibt, an die ich mich auch als Erwachsener halten muss- in unserem Alltag, innerhalb einer Gesellschaft etc. Und ich finde es daher sehr wichtig, dass wir unseren Kindern ebenso beibringen, dass es eben Grenzen gibt. Zunächst vielleicht nur innerhalb der Familie, aber eben auch außerhalb - das ist doch essentiell auch für ihr Leben als erwachsene Menschen. Und Grenzen können Kindern doch auch Sicherheit geben... Es hat sich ja auch über die Jahre gezeigt, dass ein &quot;mein Kind darf immer mitentscheiden&quot; auch nicht der Königsweg ist und letztendlich wiederum andere Probleme aufwirft.

Ich finde es auch schön, wenn es mir gelingt gemeinsam mit meinem Sohn einen Kompromiss zu finden, mit dem wir beide zufrieden sind. Aber selbst wenn wir in solchen Situationen guten Willen zeigen ist es doch so, dass es Momente gibt, in denen dieser Ansatz einfach nicht funktioniert, z.B. wenn dein Sohn weiterhin nicht einsieht, dass seine Zähne geputzt werden müssen. Mich würde interessieren wie du dann in solchen Situationen handelst, weil für mich ist es weder eine Lösung in so einer Sache dann nachzugeben (Zähneputzen ist einfach wichtig) noch eine weitere halbe Stunde sanft auf ihn einzureden, während er tobt. In solchen Situationen komme ich an meine Grenzen, obwohl ich es genau wie du richtig und wichtig finde, mein Kind nicht von oben herab zu behandeln.
Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen.
Viele Grüße, Nikky]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Andrea,<br />
Vielen Dank für diesen Perspektivenwechsel. Es ist richtig, dass wir Erwachsene es oft nicht schaffen, uns in das tatsächliche Bedürfnis unserer Kinder in diesem Moment hineinzuversetzen. Daher konnte ich aus deinem Beitrag wirklich einiges mitnehmen.<br />
Allerdings finde ich den Ansatz der gemeinsamen Lösung und des keine Grenzen Setzens nicht immer umsetzbar. Oft mag das für beide funktionieren. Aber zum einen finde ich, dass es nun mal Grenzen gibt, an die ich mich auch als Erwachsener halten muss- in unserem Alltag, innerhalb einer Gesellschaft etc. Und ich finde es daher sehr wichtig, dass wir unseren Kindern ebenso beibringen, dass es eben Grenzen gibt. Zunächst vielleicht nur innerhalb der Familie, aber eben auch außerhalb &#8211; das ist doch essentiell auch für ihr Leben als erwachsene Menschen. Und Grenzen können Kindern doch auch Sicherheit geben&#8230; Es hat sich ja auch über die Jahre gezeigt, dass ein &#8222;mein Kind darf immer mitentscheiden&#8220; auch nicht der Königsweg ist und letztendlich wiederum andere Probleme aufwirft.</p>
<p>Ich finde es auch schön, wenn es mir gelingt gemeinsam mit meinem Sohn einen Kompromiss zu finden, mit dem wir beide zufrieden sind. Aber selbst wenn wir in solchen Situationen guten Willen zeigen ist es doch so, dass es Momente gibt, in denen dieser Ansatz einfach nicht funktioniert, z.B. wenn dein Sohn weiterhin nicht einsieht, dass seine Zähne geputzt werden müssen. Mich würde interessieren wie du dann in solchen Situationen handelst, weil für mich ist es weder eine Lösung in so einer Sache dann nachzugeben (Zähneputzen ist einfach wichtig) noch eine weitere halbe Stunde sanft auf ihn einzureden, während er tobt. In solchen Situationen komme ich an meine Grenzen, obwohl ich es genau wie du richtig und wichtig finde, mein Kind nicht von oben herab zu behandeln.<br />
Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen.<br />
Viele Grüße, Nikky</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
