Work-Challenge

Work-Challenge-Tag 6

­čŽő Tag 6 deiner Work-Challenge ­čŽő

 

Wir schauen uns heute deine aufgeschriebenen Gedanken von Frage 5 an

Was denkst du über ihn/sie in dieser Situation? Erstelle eine Liste. (Erinnere dich daran, kleinlich und beurteilend zu sein.)

Lasse Verharmlosungen, Verallgemeinerungen und Nettigkeiten weg.

Werde still und lies dir alles vor.

Alle diese Urteile gelten f├╝r die Situation! Gehe wieder dein Standbild. Welches f├╝r dieses Arbeitsblatt immer gleich bleibt.


Beispiel:

Standbild: Wir sind in Davids Zimmer, ich stehe in der T├╝r er sitzt am PC. Ich frage David, ob wir spazieren gehen, er sagt: ÔÇ×NeinÔÇť

Was denkst du ├╝ber ihn/sie in dieser Situation?
David ist faul, stur, nervig. Er kann nicht f├╝r sich sorgen. Er ist s├╝chtig.

 

Kehre nun alles zu dir selbst um

Ich bin faul.

Ja, ich bin zu faul um in meine eigenen Angelegenheiten zu gehen. Oder mir was anderes einfallen zu lassen.

ich bin stur, nervig.

Ich weiche keinen Millimeter davon ab, dass Spazierengehen die einzige Option ist. Ich nerve mich selbst mit meinen Urteilen über ihn. Ich nerve ihn, wenn ich dann aus der Opferrolle gemeine Dinge sage. 

Ich kann nicht f├╝r mich sorgen.

In diesem Moment h├Ąngt mein gesamtes Wohlbefinden von seiner Antwort ab. Ich bin hilflos. Nur er kann mich „retten“.

Ich bin s├╝chtig.

Ja, nach der Opferrolle. Und nach „Rechthaben“. Ich will, dass er macht, was ich denke, das f├╝r ihn das Beste ist. Seinen Standpunkt will ich gar nicht h├Âren.┬á

 

Jetzt kehren wir alles ins Gegenteil 

Wir beamen uns wieder in die Situation und schauen, ob das auch wahr sein k├Ânnte.┬á

Ursprungsgedanken: In dieser Situation ist David faul, stur, nervig. Er kann nicht f├╝r sich sorgen. Er ist s├╝chtig.

Umkehrung ins Gegenteil:

David ist nicht faul, …

N├Â, er ist voller Tatendrang bei seinem Spiel. Er will sein Spielziel erreichen. Er h├Ąngt sich richtig rein.┬á

… er ist nicht stur …

Er sagt lediglich, dass er nicht mit mir spazieren gehen mag. 

… er ist nicht nervig …

N├Â, er will einfach nur sein Spiel spielen.┬á

… er kann f├╝r sich sorgen …

Ja, er sagt was er will. Er macht, was ihm Freude bereitet. Ihm geht es gerade gut. 

… Er ist nicht s├╝chtig.

Er steht im Leben. Er k├╝mmert sich um seine Dinge. David ist nicht in seinen Handlungen eingeschr├Ąnkt.┬á

 

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Wir schauen es uns zusammen an!

Ich w├╝nsche einen liebevollen Blick auf dein Gegen├╝ber! ÔŁĄ

Alles Liebe

Andrea

Komm, lass dich von mir begleiten!

Kategorie: Work-Challenge

von

Ich bin eine (meist) gl├╝ckliche Mama eines Sohnes. Kaffee und Kuchen, die innere Welt der Kinder, sowie THE WORK sind meine Leidenschaften. Mein Herz schl├Ągt f├╝r eine gleichw├╝rdige Beziehung zwischen Eltern und Kindern. Ich mag dabei helfen, dass ihr euch mit eurem kleinen Menschen wieder verbinden k├Ânnt!