Work-Challenge
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Work-Challenge-Tag 2

🦋 Tag 2 deiner Work-Challenge 🦋

 

Wir worken heute deine aufgeschriebenen Gedanken von Frage 1

 

In dieser Situation: Wer ärgert dich, verwirrt dich, macht dich traurig oder enttäuscht dich – und warum?

Beispiel: Ich habe eine Situation gewählt, in welcher David (Name geändert) die Hauptrolle spielt. Er ist 13 Jahre und spielt sehr viel am PC. 

Ich bin ängstlich, weil David nicht rausgehen will.

David wird krank, wenn er nicht an die frische Luft geht.

David verhindert, dass ich an die frische Luft gehe.

 

Wichtig

Lass das Gefühl der Antwort weg.

Aus: “Ich bin ängstlich, weil David nicht rausgehen will.”

…. wird: “David will nicht rausgehen.”

 

Worke kurze Sätze! 

Teile den Gedanken in 2 oder mehrere Teile auf!

Z.B.: David übernimmt keine Verantwortung für seine Gesundheit und lässt sich gehen.

Unbedingt aufteilen in:

“David übernimmt keine Verantwortung für seine Gesundheit.”

und

“David lässt sich gehen.”

 

Wähle deinen Gedanken zum Worken

🐞 Such dir jetzt den Gedanken von Frage 1 aus, zu dem es sich am meisten hinzieht.

 

Rufe dir die Situation ins Gedächtnis 

⭐️ Gehe jetzt in Gedanken ganz in deine stressige Situation vom Arbeitsblatt.

  • In welchem Raum oder wo im Freien bist du?
  • Wer ist aller bei dir?
  • Was kannst du sehen? Was kannst du riechen?
  • Was sagt oder tut der andere?
  • Schau dir dein Gegenüber genau an

 

Standbild

⚓️ Setze jetzt deinen Anker, mit einem Standbild.

Und zwar, indem du dir die Situation wie einen Film ansiehst und genau an der Stelle stoppst, welche dich am meisten triggert.

📺 Du brauchst das Standbild damit sich dein Verstand nicht zerstreuen kann. Unser Verstand versucht nämlich unsere Glaubenssätze immer wieder zu beweisen. Er will recht haben. Deshalb neigt er dazu, aus der Situation raus zu gehen, um es in der Allgemeinheit zu beweisen.

Beispiel für ein Standbild: Wir sind in Davids Zimmer, ich stehe in der Tür, er sitzt am PC. Ich frage David, ob wir spazieren gehen, er sagt: „Nein“.

 

😊 Deine Work

Gehe in Gedanken in das Standbild deiner stressigen Situation.

Schließe deine Augen …

… atme tief durch.

 

The Work ist Meditation

Wir befragen nicht den Verstand, sondern dein Gefühl.

Das Gefühl braucht eine Weile, bis es antwortet. Deshalb ist es wichtig, sich nicht sofort mit der ersten Antwort zufriedenzugeben. Denn diese ist meist die Antwort vom Verstand.

Hier habe zur ich Inspiration eine komplette Work als Beispiel > “Er muss aufhören zu schreien!”

Stelle dir die erste Frage:

💙 Glaubenssatz: David lässt sich gehen.

1. Ist das wahr?

Und jetzt gibt es nur zwei mögliche Antworten:

Ja oder Nein

🌸 Werde still.

Lass die Frage in dich rein sinken.

Warte neugierig auf eine Antwort aus deinem Bauch.

🧘🏽‍♂️ Spüre deine Antwort, wenn sie da ist.

 

Stelle dir jetzt die zweite Frage 

2. Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?

Wichtig: The Work will dir deinen Gedanken nicht ausreden. Es geht immer um deine eigene Wahrheit.

Es gibt wieder nur 2 mögliche Antworten: Ja oder Nein

Warte still auf die Antwort, welche bald in dir hochsteigt.

 

Bleibe in Gedanken in deiner Situation und …

stell dir die dritte Frage:

3. Wie reagierst du, was passiert, wenn du diesen Gedanken glaubst?

Hier sind ein paar Unterfragen, welche helfen können, wenn dir nichts einfällt. 

  • Wie behandelst du dich selbst, wenn du diesen Gedanken glaubst?
  • Wie behandelst du den anderen, wenn du diesen Gedanken glaubst?

Gehe dann in dein Gefühl, welches hochsteigt. Wo spürst du das Gefühl im Körper?

Erinnere dich selbst, dass du in Sicherheit bist, während du die Situation in Gedanken erlebst.

Bleibe auch für die nächste Frage in deinem Standbild. Wenn dein Verstand in andere Situationen geht, führe ihn sanft zu deiner Ausgangssituation zurück. 

 

Atme tief durch und stelle dir die vierte Frage.

 

4. Wer wärst du ohne den Gedanken?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dies zu erfahren.

Geh in deine Situation (Standbild) und:

  • Stelle dir vor, du kannst diesen Gedanken nicht mehr denken. Da ist ein blinder Fleck über dem Gedanken.

  • Oder, du triffst dein Gegenüber in der Situation zum aller ersten Mal und hast keinerlei Vorurteile.

  • Oder, der Gedanke wird an einem Ballon festgebunden. Und dieser steigt jetzt hoch, sodass er immer kleiner und kleiner wird. Bis du ihn nicht mehr sehen kannst.

  • Oder, du bist von einem anderen Planeten und weißt nichts von den Gebräuchen dieser Erde.

  • Oder, ein Staubsauger saugt dir diesen Gedanken aus deinem Kopf raus.

Ich kann mir vorstellen, dass dies nicht so leicht ist.

Gib der Frage trotzdem eine Chance!

Du kannst deinen Gedanken anschließend wiederhaben, versprochen. 😜

🌸 Spüre dich ohne den Gedanken in deiner Situation. Wer und wie bist du ohne den Gedanken. Schau dein Gegenüber ohne deinen Gedanken an, was siehst du? 

Speichere dein Gefühl gut ab!

 

Die Umkehrungen

Jetzt nimmst du deinen Gedanken und kehrst ihn ins Gegenteil, zu dir selbst und zum anderen um. Und findest anschließend Beispiele in deiner beworkten Situation.

Wenn du in deiner beworkten Situation keines findest, kannst du schauen, ob du in einer anderen Situation ein Beispiel findest.

Konzentriere dich jedoch eher auf deine Situation (dein Standbild). 

Die Beispiele sollen sich leichter als der Ursprungsgedanke anfühlen!

Beispiel:

Ursprungsgedanke: David lässt sich gehen.

💞 Umkehrung ins Gegenteil:

David lässt sich nicht gehen.

  1. Er will lediglich nicht mit mir spazieren gehen.
  2. Er spielt ein Computerspiel, bei welchem man Reaktionsfähigkeit und logisches Denken haben muss.
  3. Er isst beim Spielen einen gesunden Apfel. 

 

💞 Umkehrung zu mir:

Ich lasse mich gehen.

  1. Ich lasse mich hängen, nur weil er nicht das tun will, was ich für ihn vorgesehen habe. 
  2. Weil er nicht raus will, gehe ich jetzt auch nicht an die frische Luft.
  3. Ich versinke in meine Horror-Zukunft für ihn. Obwohl ich gar nicht in die Zukunft sehen kann. 

 

💞 Umkehrung zum anderen:

Ich lasse David gehen.

  1. Ich kann den echten David nicht sehen, nur noch den Fantasie-David, der so ist, wie ich ihn haben will.
  2. Ich bin nicht in Verbindung mit ihm. Interessiere mich nicht für seine Welt. 
  3. Ich versäume zu sehen, wie wunderbar er zu seiner Meinung steht. 

💫 Oft sagt der Verstand sofort: Nein, das kann nicht sein!

Gibt der Umkehrung trotzdem eine Chance, lies sie dir vor und werde still.

 

Bleibe im „Nichtwissen“ bis dein Beispiel auftaucht.

 

❓ Poste deine Frage und deine Work in der Gruppe!

 

Viel Freude beim Worken 💖

Alles Liebe

Andrea

Hast du Bock noch tiefer in die Work zu gehen?

Kategorie: Work-Challenge

von

Andrea

Ich bin glückliche Mama eines Sohnes. Kaffee und Kuchen, die innere Welt der Kinder, sowie THE WORK sind meine Leidenschaften. Mein Herz schlägt für eine gleichwürdige Beziehung zwischen Eltern und Kindern. Ich mag dabei helfen, dass ihr euch mit eurem kleinen Menschen wieder verbinden könnt!

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